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Warum Hunde und Katzen registrieren lassen?


Katzen streunen gerne, Hunde auch! Und auch reine Wohnungs- oder Haustiere können mal abhanden kommen – ein kurz geöffnetes Fenster oder eine nicht ordentlich verschlossene Türe reichen aus. So gut wir auch aufpassen, ein unachtsamer Augenblick und schon ist das Leid von Mensch und Tier groß.

Sehr oft landen Katzen und Hunde bei uns, die weder tätowiert noch gechipt sind. Eine Information an Frauchen oder Herrchen, dass ihr Tierchen aufgefunden wurde, ist dadurch leider unmöglich. Und so warten die armen Vierbeiner oftmals sehr lange oder sogar vergebens auf eine Abholung.

Deshalb unsere Bitte: Entscheiden Sie sich für das schmerzfreie Einsetzen eines Mikrochips!

Anschließend die kostenlose Regierstierung bei

                       Tasso e.V.       oder/und           beim Deutschen Haustierregister

nicht vergessen und schon sind die Chancen deutlich höher, den verlorenen Liebling schnellstmöglich wieder zu finden.

 

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Auch "Putin", der nach dreieinhalb Wochen in der Tierauffangstation landete, konnte dank Chip zugeordnet und sein Frauchen umgehend informiert werden.     

                                                                       

Zeitungsartikel im Schwabacher Tagblatt vom 09. Dez. 2014:

„Putin“ ist wieder zu Hause - Spalter Kater tauchte nach gut drei Wochen in Schwabach auf

Spalt/Schwabach - Er verschwand spurlos und tauchte erst nach dreieinhalb Wochen wieder auf. Jetzt ist Kater „Putin“ wieder in Spalt.

Der Vierbeiner kam eines Tages nicht mehr nach Hause. Ist er selbst von der Hopfenstadt aus Richtung Norden „gewandert“? Oder hat ihn jemand mitgenommen und im Raum Schwabach, rund 20 Kilometer entfernt, wieder ausgesetzt? Sein Frauchen Tamara Kirchdorffer glaubt eher an die zweite Variante.

Wie dem auch sei: Ein ausgehungerter „Putin“ hatte das Glück, in Schwabach an eine fürsorgliche Frau zu geraten, die ihn mit Futter versorgte und ihn dann zur Tierauffangstation brachte. Weil „Putin“ einen Chip trägt, konnten seine Besitzer sofort ausfindig gemacht werden. Nach dreieinhalb Wochen konnte Tamara Kirchdorffer ihren Kater wieder in die Arme schließen. Sie hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, das Tier noch zu finden.

Für Kirchdorffer ist das ein gutes Beispiel dafür, wie man mit vermeintlich herumstreunenden Katzen umgehen sollte. Also eben nicht verjagen, sondern im Zweifelsfall lieber die ehrenamtlichen Tierschützer informieren. Kirchdorffer: „Wer selbst schon einmal ein Tier vermisst hat, der weiß, wie dankbar man ist, wenn man es wieder zu Hause empfangen darf.“